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sábado, 30 de enero de 2010

"Das Gastmahl", de Paul Celan



Acaso (es proverbial la dificultad para interpretar a Celan), un hermoso, pleno de ironía, poema funerario... por la condición humana:


Das Gastmahl

Geleert sei die Nacht aus des Flaschen im hohen Gebälk der Versuchung,
die Schwelle mit Zähnen gepflügt, vor Morgen der Jährzorn gesät:
es schießt wohl empor ns ein Moos noch, eh von der Mühle sie hier sind,
ein leises Getreide zu finden bei uns ihrem langsamen Rad...

Unter den giftigen Himmeln sind andere Halme wohl falber,
wird anders der Traum noch gemünzt als hier, wo wir würfeln um Lust,
als hier, wo getauscht wird im Dunkel Vergessen und Wunder,
wo alles nur gilt eine Stunde un schwelgend bespien wird von uns,
ins gierige Wasser der Fenster geschleudert in leuchtenden Truhen:
es birst auf der Straße der Menschen, den Wolken zum Ruhm.

So hüllet euch denn in die Mäntel und steiget mit mir auf die Tische:
wie anders sei noche geschlafen als stehend, inmitten der Kelche?
Wem trinken wir Träume noch zu, als dem langsamen Rad?